Simone R.
1/5
Update 2: Privat und Einkauf kann ich gut trennen. Ich habe mehrmals sachlich geschildert was ich in der Biowelt erlebt habe. Es steht mir frei Rezessionen zu schreiben. Dieses Mittel wähle ich, wenn meine Grenzen überschritten werden. Der Einzige der hier privates an die Öffentlichkeit weiter gibt, dass bist du mit deinem Kommentar auf meine Rezession. Das ist unter meiner Würde. Statt die Mitarbeiter zu schulen und für gutes und schlechtes Feedback offen zu sein, teilst du hier Privates. Ich hatte dich am Montag telefonisch zur Klärung des neuesten Vorfalls kontaktiert und leider bis heute Mittwoch keinen Rückruf erhalten. Andere Kunden haben in deinem Geschäft die gleichen Probleme wie ich (Ausnahme das Fleisch). Menschen unterhalten sich. Bitte überdenke die Angelegenheit. Ich bin weiterhin für ein Gespräch bereit. Da ist auch Raum für die privaten Sachen. Andere Kunden können die Vorfälle bestätigen. Warum werden Kassenzettel einfach in den Müll geworfen? Warum muss man sich a meckern lassen, wenn man ein zweites Mal klingelt nachdem man an der unbesetzen Kasse oder Brot und Wursttheke steht? Warum sind die Mitarbeiterinnen - bis auf eine - so unhöflich und Ratschen ungeniert weiter, statt sich um Kundenanliegen zu kümmern. Es bilden sich Schlangen und meist sind es die Kunden die geduldig und nachsichtig mit den Mitarbeitern umgehen. Darauf habe ich aber keine Lust mehr. Ich nehme deine Kritik nicht an. Das Einzige was ich hätte anders machen können, ich hätte dich nochmal ein zweites Mal anrufen können, mit der Bitte etwas geschäftliches zu klären denn Du musstest von dem spontanen Teetrinken im Kiez ausgehen.
Update: Nachdem ich dem Chef diese Rezension geschickt habe und ihm persönlich geschrieben habe, habe ich als Antwort bekommen, dass ich zukünftig wo anders einkaufen soll. Dem ging voraus, dass ich gefragt habe ob ich eigentlich in den Geschäft noch erwünscht bin. Ich stehe zu meinen Werten und werde beobachten, ob die Biowelt so überhaupt überlebt und wie strapazierfähig andere Kunden sind. In einem kleinen Ort wie Herrsching trauen sich viele Leute halt auch nichts zu sagen. Ich schon.
Immer wieder unfreundliches Personal. Mitarbeiterinnen Ratschen unaufhörlich mit Kunden und man steht da und möchte eigentlich Brot kaufen oder an der Kasse zahlen. Wenn man nichts sagt, wird man wartend stehen gelassen. Leide wurde mir ein
verdorbenes eingeschweißtes Fleisch verkauft. Bei der Rückgabe wurde behauptet, ich hätte neulich doch nur mit dem Marktleiter geratscht und gar nichts gekauft. Dennoch bekomme ich das Geld zurück. Das stinkende Stück Fleisch soll ich selber entsorgen. Kundin beobachtet wie frech ich behandelt wurde, spricht mich an, dass sie bewundert wie freundlich und geduldig ich geblieben bin. Andere Mitarbeiterin entsorgt dann das Fleisch und entschuldigt sich für das verdorbene Fleisch auch für das unfreundliche Verhalten ihrer Kollegin. Als ich einige Minuten später gehe, ratscht die Kassiererin immer noch im Tuschelton mit einer Kundin. Es ist nicht der erste Vorfall bezüglich unfreundlichem Personal. Beim Gemüse liegt oft verdorbene Ware wie z. B. erfrorenes Basilikum oder letzte Woche eine Kiste mit komplett verschimmeltem Ingwer. Trotz positiven Gesprächen mit dem Marktleiter ändert sich eigentlich nichts. Ich fahre jetzt aus Herrsching wöchentlich für einen Großeinkauf zum Biomichl nach Weilheim. Das Geschäft ist top. Ich hole nur noch im Notfall Kleinigkeiten in der Biowelt. Wirklich sehr schade, dass sich das Geschäft nicht weiterentwickelt zumal es fußläufig fünf Minuten von meiner Wohnung liegt. Was in der Biowelt auch regelmäßig passiert ist, dass man den Kassenzettel nicht bekommt. Als ich neulich an der Kasse den neuen jungen Mitarbeiter danach frage, wühlt er den Zettel belustigt aus dem schmutzigen Mülleimer.
Was ich im Geschäft gute finde, ist das große Angebot an Demeter-Produkten. Leider sind neulich Radieschen nach einem Tag Lagerung verschrumpelt.